MBST®-KernspinResonanzTherapie
MBST®-OpenSystem 350
Entwickelt nach dem gleichen physikalischen Prinzip wie das in der Diagnostik bewährte offene MRT. Es können Arm, Ellbogen, Hand- und Fingergelenke, Bein, Kniegelenke und Fußgelenke behandelt werden.
Behandlungssysteme sind das Ergebnis jahrelanger Weiterentwicklung der geschlossenen Therapiesysteme von MBST®. Sie sind geeignet, neben Arthrose in den genannten Gelenken, auch Stoffwechselstörungen der Knochen wie beispielsweise Knochenmarködeme oder Knochennekrosen zu behandeln. Außerdem können Bänder- und Sehnenbeschwerden mit dem OpenSystem therapiert werden. Die OpenSystem-Therapiegeräte werden auch nach Knochenbrüchen eingesetzt. Weiterhin ist der Einsatz der Geräte nach Verletzungen oder Operationen zur Unterstützung des Heilungsverlaufes möglich. Die OpenSystem-Therapiesysteme stellen den neuesten Entwicklungsstand der MBST®-Technologie dar und werden seit 2008 eingesetzt. Sie unterscheiden sich von den Standardgeräten vor allem durch größere aktive Behandlungsfelder.
ACP – Autologous Conditioned Plasma
Indikationsbeispiele:
Akut
Sehnenverletzungen
u.a. Achillessehne, Rotatorenmanschette
Bandverletzungen
u.a. Kreuzband, Bänder des Sprunggelenks
Muskelfaserriss
Meniskusverletzung
Chronisch
Arthrose
Tendinopathie
u.a. Achillessehne, Ellenbogen
Sehnenreizung
u.a. Patellarsehne
Plantarfaszienreizung
Subakromialsyndrom
Interview in der Sendung “Heute Konkret”

Interview in der Sendung “Heute Konkret” zum Thema “Schischuhkauf” im ORF2
(zu finden im ORF2 Archiv auf www.orf.at)
Das Kunstgelenk für Allergiker
Jährlich werden österreichweit ca. 16.000 Kunstgelenke implantiert, welche den Patienten wieder zu Mobilität und verhelfen. Damit eröffnet sich für Viele nach langem Leidensweg wieder eine neue Lebensphase von erhöhter Beweglichkeit. Gleichzeitig müssen aufgrund unterschiedlicher Beschwerden nach Einbau eines Kunstgelenkes diese auch in seltenen Fällen wieder revidiert (nochmals operiert) werden. Eine Ursache für eine neuerliche Operation kann auch eine Allergie auf das implantierte Material im Bereich des künstlichen Gelenkes sein.
Besteht also eine erhöhte Allergieneigung insbesondere auf Metalle, sollte auf jedem Fall vor der Implantation eines Kunstgelenkes ein Allergietest durchgeführt werden.
In den letzten Jahrzehnten nimmt die Häufigkeit von Allergien deutlich zu.
Studien ergaben Kontaktallergieraten der Allgemeinbevölkerung gegen Nickel von 13,1 %, gegen Kobalt von 2,4 % und gegen Chrom von 1,1 %. Speziell bei der Nickelkontaktallergie sind im aktuellen Querschnitt deutlich mehr Frauen unter 40 Jahren betroffen.
Genau diese Metalle sind Bestandteile künstlicher Gelenke, welche im Körper zu allergischen Reaktionen führen können. Im Bereich des Kunstgelenkes treten dann zumeist : Rötung, Schwellung, Überwärmung, Ergußbildung /Flüssigkeitsansammlung im Gelenk, in seltenen Fällen auch Ekzembildung rund um das neue Gelenk auf.
Auch Bestandteile des Zementes (Acrylate, Zusätze wie Gentamycin, Benzoylperoxid), welche häufig zur Fixierung des Kunstgelenkes verwendet werden, können zu solchen Erscheinungen führen.
Um solche Beschwerden nach dem Einbau eines künstlichen Gelenkes zu vermeiden, sollte jedenfalls bei Allergieneigung oder bekannten Metallallergien vor der Operation eine Abklärung auf eine Unverträglichkeit erfolgen.
Dies ist mit einfachen Mitteln – z.B. einem sogenannten Epikutantest, bei welchem die Metalle auf die Haut aufgebracht werden und bei einer allergischen Reaktion eine Rötung erzeugen – durchführbar. Auch Allergien auf die Bestandteile des Knochenzementes können auf diese Art und Weise festgestellt werden.
Sollte eine Allergie auftreten, ist es neuerdings möglich, speziell behandelte Kunstgelenke zu verwenden, welche eine allergische Reaktion mit der Gelenksoberfläche verhindern.
Diese Implantate erhalten entweder eine spezielle Beschichtung aus Keramik oder eine spezielle Oberflächenvergütung, sodass es zu keinem Metallionenaustritt in das umgebende Gelenk kommen kann.
Somit ist es auch für Allergiker problemlos möglich, bis ins hohe Alter mobil zu bleiben.
Epidurale Infiltration / Konservative Schmerztherapie
Als zusätzliches Angebot bei chronisch, therapieresistenten Wirbelsäulenschmerzen kann nun auch in der Ordination Mödling die – der röntgengezielten Nervenwurzelblokade gleichwertige – Epidurale Infiltration durchgeführt werden.
Bei dieser Infiltration wird, durch den Spezialisten für Schmerztherapie, ein Lokalanästhetikum, gemeinsam mit Schmerzmittel und einem stark entzündungshemmenden Medikament, punktgenau an die schmerzverursachende Stelle, infiltriert.
Diese Therapieform eignet sich besonders bei:
Bandscheibenvorfall
Vertebrostenose (Enge des Rückenmarkskanales)
chron. therapieres. Schmerzsyndromen der Wirbelsäule
Nervenwurzelirritationen (Schmerzausstrahlung in die Beine)
Lumboischialgie (Ischiasschmerzen)
Häufig kann durch diese Therapieform eine Operation verhindert werden.
Überlastungsschmerz nach Sport Stosswellentherapie schafft Abhilfe
Häufig kommt es nach vermehrter sportlicher Belastung oder chronischer Überlastung zu lästigen schmerzhaften Erscheinungen, welche sich als Tennis- oder Golferellenbogen, Trochanterbursitis an der Hüfte, Fersensporn oder Patellaspitzensyndrom, auch „jumpers knee“ genannt, bemerkbar machen und oft hartnäckige Schmerzen und Funktionseinschränkungen auslösen.
Seit einigen Jahren schafft die sogenannte „Stosswellentherapie“ Abhilfe, bei der
eine gebündelte Ultraschallwelle – ähnlich wie bei einem Nierensteinzertrümmerer – als „Stosswelle“ auf die schmerzhafte Körperstelle appliziert wird.
An der schmerzhaften Stelle kommt es dadurch zu
Schmerzlinderung
Entzündungshemmung
Steigerung der körpereigenen Immunabwehr.
Weitere Anwendung findet die Stosswellentherapie in den letzten Monaten auch bei der Triggerpunkttherapie wobei hier vor dem Routineeinsatz weitere Forschungsergebnisse abzuwarten sind.
Minimalinvasive Hüftchirurgie
Über einen Zugang zum Hüftgelenk, welcher sich bei kinderorthopädischen Eingriffen bereits seit Jahrzehnten bewährt hat, ist es bei Erwachsenen – deutlich gewebeschonender als je zuvor, ohne Durchtrennung von Muskelgewebe – möglich, die Hüfttotalendoprothesse zu implantieren.
Nach Entwicklung eines speziellen Instrumentariums sowie durch Modifikation eines bewährten Endoprothesendesigns kann diese Operation nun auch am Orthopädischen Spital Speising durchgeführt werden.