Ohne OP zum Heilungserfolg – Stoßwellentherapie bei Kalkschulter & Kalkdepots

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Dr. Gründler über alternative Behandlungsmethoden bei Kalkschulter / Kalk-Tendinopathie/Tendinitis:

Kalk-Tendinopathie/Tendinitis, auch bekannt als Kalksehnenentzündung oder Kalkschulter, ist eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen und betrifft weltweit Millionen von Menschen.

Es gibt je nach Schwere der Erkrankung unterschiedliche Therapien, wobei die mildesten Fälle mit Physiotherapie behandelt werden können und die schwersten eine Operation erfordern. Neuere Studien haben gezeigt, dass noch eine weitere, nicht-invasive Behandlungsmethode sogar in schweren Fällen erfolgreich eingesetzt werden kann: die Stoßwellentherapie. Ich kann in meiner Praxis bereits auf erstaunliche Behandlungserfolge mit der Stoßwelle verweisen, weshalb ich Sie heute über diese relativ neue Methode aufklären möchte.

Was ist eine Kalkschulter-Tendinopathie (Tendinitis calcarea)?

Eine Kalksehnenentzündung entsteht, wenn sich Kalziumablagerungen in Ihren Sehnen oder Muskeln ansammeln. Diese Kalkablagerungen können sich in einem Bereich ansammeln oder an mehr als einem Ort auftreten. Wenn die Ablagerungen größer werden oder gereizt werden, können sie sich entzünden und starke Schmerzen verursachen. Eine Kalksehnenentzündung kann überall im Körper auftreten, am häufigsten betrifft sie jedoch das Schultergelenk. Eine Kalksehnenentzündung kann jeden treffen und ist nicht mit einer bestimmten Aktivität verbunden!

Die Kalk-Tendinopathie der Rotatorenmanschette (tiefe Muskeln und Sehnen rund um das Schultergelenk) ist eine häufige Erkrankung mit einer gemeldeten Inzidenzrate von 2,5 bis 7,5 %.[1] Untersuchungen haben gezeigt, dass zwischen 10 und 20 % der von Kalk-Tendinopathie betroffenen Patientinnen und Patienten eine Verkalkung an beiden Schultern haben. Ein Großteil der Verkalkung (80 %) befindet sich in der Supraspinatussehne (Schulter), 15 % in der Infraspinatussehne (Oberarm) und 5 % in der (Schulterblatt). Die Entwicklung einer Kalkschulter tritt häufig zwischen dem vierzigsten und sechzigsten Lebensjahr auf und betrifft Frauen (70 %) erheblich häufiger als Männer (30 %).

Eine Kalksehnenentzündung tritt in drei Stadien auf:

Was sind die Symptome einer Kalksehnenentzündung?

Das klassische Erscheinungsbild der Kalk-Tendinopathie ist das schnelle Einsetzen starker Schmerzen ohne ersichtlichen Grund oder Verletzung. Es führt zu einer erheblichen Einschränkung Ihres Bewegungsumfangs und schränkt Ihre Fähigkeit ein, einfache Aufgaben wie das An- und Ausziehen von Kleidung auszuführen. Die Symptome einer Kalksehnenentzündung hängen auch von der Lokalisation ab. Die meisten Menschen, die unter einer Kalkschulter (Rotatorenmanschette) leiden, verspüren Schmerzen und Beschwerden, die sich auf die Vorder- und Rückseite der Schulter und in den Arm ausstrahlen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer „Frozen Shoulder“, einer Gelenksteife.

Die Symptome einer Kalksehnenentzündung schließen mit ein:

Was verursacht ein Kalkdepot?

Die zugrunde liegende Ursache der Kalk-Tendinopathie ist nicht bekannt. Es wird angenommen, dass die Erkrankung durch die Umwandlung von Zellen, die als Tenozyten bezeichnet werden (dienen der Produktion von Sehnengewebe), in Chondrozytenzellen (dienen der Produktion von Knorpelgewebe) ausgelöst wird. Weiter wird angenommen, dass diese Umwandlung die Produktion von Kalzium aus dem Knochen innerhalb der Sehnenstruktur initiiert.[2]

Kalksehnenentzündung Fakten – Zusammenfassung:

Menschen zwischen 40 und 60 Jahren sind am stärksten von einer Kalksehnenentzündung bedroht, insbesondere Frauen.

Weitere Risikofaktoren sind:

  • Schäden an den Sehnen
  • Genetik
  • Erkrankung der Schilddrüse
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes

Eine Kalksehnenentzündung entsteht, wenn sich Kalziumablagerungen in den Muskeln oder Sehnen ansammeln. Am häufigsten tritt die Erkrankung in der Rotatorenmanschette – der Schulter – auf, sie kann jedoch auch Ellbogen, Handgelenke, Hände, Hüfte, Knie und Füße betreffen.

Wie wird eine Kalksehnenentzündung diagnostiziert?

Ihr Arzt wird Ihre Schulter untersuchen, Sie nach Ihren Symptomen fragen und Ihre Krankengeschichte überprüfen. Wichtig ist, eine eingehende Untersuchung bei einem Facharzt (Orthopäden) durchführen zu lassen. Eine Behandlung bspw. mit Schmerzmitteln ohne korrekte Diagnose kann eine Erkrankung verschleiern und Folgeschäden verursachen. Deshalb rate ich in jedem Fall dazu, bei länger andauernden Schmerzen und Steifheit Ihren Orthopäden aufzusuchen! 

Nachdem Ihr Arzt die Bewegungsfähigkeit Ihrer Schulter überprüft hat, wird er/sie bildgebende Diagnoseverfahren anordnen. Dazu gehören:

  • Röntgen
  • Ultraschall
  • Magnetresonanztomografie (MRT)

Eine genaue Diagnose ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere wenn der Verdacht auf eine Kalk-Tendinopathie besteht. Diagnostischer Ultraschall zeigt das Vorhandensein und die Lokalisation von Kalkablagerungen in den Sehnen der Rotatorenmanschette am deutlichsten, was in der Folge eine exakt fokussierte Stoßwellenbehandlung ermöglicht.

Ihr Arzt wird außerdem Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, wie Sehnenscheidenentzündung, Schultersteife oder Arthritis ausschließen.

Sehnenentzündung der Rotatorenmanschette – auch Sehnenscheidenentzündung genannt – ist mit einer Entzündung der Schleimbeutel und einer Schädigung der Schultersehne verbunden. Ein Schleimbeutel ist ein dünner, mit einer Membran ausgekleideter Sack, der den Sehnen hilft, sich über andere Strukturen zu bewegen. Eine Kalksehnenentzündung betrifft die Schleimbeutel nicht direkt, aber die Schleimbeutel können sich im Verlauf der Erkrankung ebenfalls entzünden.

Die Schultersteife ist ein Zustand, der durch Schmerzen und Steifheit gekennzeichnet ist, aber von der Kalksehnenentzündung insofern abzugrenzen ist, als Erstere nicht unbedingt mit einer Verkalkung der Sehnen einhergeht. In manchen Fällen ist eine Kalksehnenentzündung allerdings mit einer Schultersteife verbunden.

Kalksehnenentzündung ist keine Form von Arthritis und von dieser im Zuge der Diagnose klar zu unterscheiden. Kalk-Tendinopathie ist eine Entzündung der Sehnen, während Arthritis eine Entzündung und Schädigung des Gelenks selbst ist. Kalksehnenentzündung kann mit der Calciumpyrophosphat-Dihydrat-Ablagerungskrankheit (CPPD oder Pseudogicht) verwechselt werden – einer Art von Arthritis, bei der sich Calciumphosphatkristalle in den Gelenken bilden.

Wie wird eine Kalkschulter-Tendinopathie behandelt?

Es gibt mehrere Behandlungsmodalitäten für die kalzifizierende Tendinitis der Schulter. Wenn die Schmerzen nach mehrmonatiger konservativer Behandlung chronisch werden, wird in der Regel eine offene oder arthroskopische Entfernung des Kalks empfohlen. In letzter Zeit hat jedoch die extrakorporale Stoßwellentherapie in Kombination mit Physiotherapie bahnbrechende Ergebnisse bei der Behandlung von Kalkablagerungen gezeigt. Klinische Studien schlussfolgern, dass die Stoßwellentherapie der Arthroskopie gleichwertig ist und dabei der Stoßwellentherapie aufgrund ihrer Nichtinvasivität der Vorzug gegeben werden sollte.[3]

Ihr Arzt wird die Vor- und Nachteile beider Behandlungsoptionen mit Ihnen besprechen. Die Aussichten für den Behandlungserfolg sind in der Regel gut; dennoch rate ich aus meiner Praxis dazu, regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Orthopäden einzuplanen, da bei Betroffenen das Risiko eines erneuten Auftretens der Erkrankung höher ist.

Es ist wichtig, möglichst rasch mit einer Behandlung zu beginnen, um Folgeschäden wie Risse in der Rotatorenmanschette oder das Schulter-Impingement-Syndrom zu vermeiden. Letzteres tritt auf, wenn die Ablagerungen dazu führen, dass Ihre Sehne dicker wird und am Knochen reibt. Sehr häufig ist jedoch das sog. „Impingement-Syndrom“ verursacht durch schlampige Schulterhaltung, Ursache für Kalkeinlagerungen in der darunterliegenden Sehne.

Schaubild zur Stosswellentherapie - Schematische Zeichnung eines Fusses der mit dem Schallkopf im Schmerzbereich behandelt wird

Therapiemöglichkeiten der Kalksehnenentzündung:[4]

Viele Fälle von Kalksehnenentzündung können mit Steroidinjektionen, Physiotherapie und nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAIDs) behandelt werden. Neuere Behandlungsmöglichkeiten umfassen:

  • Extrakorporale fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT): Die Stoßwelle ist ein nicht-invasiver Therapieansatz und wird weiter unten ausführlicher besprochen. Diese Behandlung liefert Stoßwellen an die verletzten Sehnen, um Schmerzen zu lindern und die Heilung zu fördern.
  • Radiale Stoßwellentherapie (RSWT): Ähnlich wie bei der ESWT liegt auch bei der RSWT der Fokus auf Schmerzlinderung und Heilungsförderung. RSWT verwendet eine andere Technik zur Erzeugung von Stoßwellen, aber die beiden Behandlungen führen zu ähnlichen Ergebnissen.
  • Ultraschallgeführte Steroidinjektion/Barbotage und Lavage: Dies ist eine Injektionstechnik, die unter Ultraschallführung durchgeführt wird, um die Kalziumablagerungen abzubauen und danach abzusaugen. Bei dieser Behandlung führt Ihr Arzt eine Nadel direkt in die Kalkablagerung ein. Dann wird bspw. eine Kochsalzlösung injiziert, um die Ablagerungen aufzubrechen.
  • Physiotherapie: Zur Optimierung der korrekten Schulterhaltung.
  • Operation: In schweren Fällen ist eine Operation erforderlich, um die Kalkablagerungen manuell zu entfernen. Etwa 10 % der Patientinnen bzw. Patienten mit Kalksehnenentzündung müssen operiert werden.

Wie wirkt die Stoßwellentherapie bei einer Kalkschulter-Tendinopathie?

Die Stoßwellentherapie erzeugt eine Serie starker Schallwellen, die ein winziges kontrolliertes Mikrotrauma direkt an der Kalksehne erzeugen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Stoßwellentherapie den natürlichen Heilungsprozess des Körpers stimuliert, eine Fragmentierung von Kalziumablagerungen in der Sehne induziert und lokale Nervenenden desensibilisiert, was zu einer Reduktion der Schmerzen und Symptome führt.

Die Stoßwellentherapie der Kalk-Tendinopathie hat sich als klinisch wirksame, nicht-invasive Behandlungsoption für die Kalk-Tendinopathie erwiesen. Schmitz et al. (2015)[5] führten eine systematische Übersichtsarbeit durch, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Stoßwellenbehandlung zur Behandlung orthopädischer Erkrankungen zu untersuchen. Die Ergebnisse dieser umfangreichen Studie zeigen, dass Stoßwellen eine sichere Behandlungstechnik zur Behandlung von Tendinopathien im ganzen Körper sind. Es wurden keine Fälle gemeldet, in denen die Stoßwellenbehandlung schwerwiegende Nebenwirkungen verursacht hat.

Die Studie konnte nachweisen, dass die Stoßwellentherapie Schmerzen und Symptome im Vergleich zu anderen Behandlungstechniken zur Rehabilitation der Kalk-Tendinopathie signifikant reduzieren kann. Diese systematische Überprüfung konnte eine Erfolgsrate 88,5 % in Bezug auf Schmerzen und verbesserte Funktion darstellen, wenn eine Stoßwellenbehandlung verwendet wurde. Diese Studie wies die positiven Ergebnisse aus der vorangegangenen systematischen Übersichtsarbeit von Huisstede et al. somit nach.[6]

Die Forschungsarbeit von Pakos et al. beobachtete einen erhöhten Nutzen, wenn Injektionstechniken neben der Stoßwellenbehandlung zur Behandlung von Kalk-Tendinopathien der Schulter eingesetzt wurden.[7]

Wie wird die Stoßwellentherapie bei einer Kalkschulter angewendet?

Die aktuelle Forschung empfiehlt die anfängliche Durchführung von drei Stoßwellensitzungen im Abstand von einer Woche.[8] Wenn es klinisch angemessen erscheint, kann auf sechs Sitzungen erhöht werden. Eine Stoßwellenbehandlung kann unangenehm sein, jedoch stellen Untersuchungen von Schmitz et al. fest, dass für effektive Ergebnisse die höchstmögliche Stoßwellendosis angewendet werden sollte, die von der Patientin bzw. vom Patienten toleriert wird.[9]

Wie lange dauert die Genesung?

Die Genesung von einer Kalk-Tendinopathie der Schulter kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. In meiner Praxis ist es nicht ungewöhnlich, dass die Patientin oder der Patient nach der ersten Stoßwellenbehandlung eine sofortige Linderung verspürt, die meisten Menschen stellen jedoch während des Behandlungszeitraums eine fortschreitende Verringerung der Schmerzen und Symptome fest. Es ist entscheidend, dass die Stoßwellentherapie durch ein progressives Rehabilitationsprogramm mit Physiotherapie ergänzt wird.

Mein Fazit

"Während eine Kalksehnenentzündung bis vor wenigen Jahren äußerst schmerzhaft und schwer zu behandeln war, bietet die Stoßwellentherapie nun einen vielversprechenden nicht-invasiven Weg, um die Genesung zu beschleunigen und rasch wieder bewegungsfähig zu werden. Um Folgeschäden und chronische Schmerzen zu vermeiden, rate ich, bei Steifheit und Schmerzen möglichst rasch einen Termin beim Orthopäden zu vereinbaren. Erkundigen Sie sich, ob Ihr Arzt eine Stoßwellentherapie anbietet. In vielen Fällen wird so eine Operation obsolet!"
Portrait von Dr. Johannes Gründler - Orthopäde
Dr. Johannes Gründler
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

Quellen

[1] Chianca, V., Albano, D., Messina, C., Midiri, F., Mauri, G., Aliprandi, A., Catapano, M., Pescatori, L.C., Monaco, C.G., Gitto, S. and Mainini, A.P., 2018. Rotator cuff calcific tendinopathy: from diagnosis to treatment. Acta Bio Medica: Atenei Parmensis, 89 (Suppl 1), 186.

[2] Siehe Fußnote 1.

[3] Siehe z. B. Huisstede, B.M., Gebremariam, L., van der Sande, R., Hay, E.M. and Koes, B.W., 2011. Evidence for effectiveness of Extracorporal Shock-Wave Therapy (ESWT) to treat calcific and non-calcific rotator cuff tendinosis–a systematic review. Manual therapy, 16(5), 419–433.
Schmitz, C., Császár, N.B., Milz, S., Schieker, M., Maffulli, N., Rompe, J.D. and Furia, J.P., 2015. Efficacy and safety of extracorporeal shock wave therapy for orthopedic conditions: a systematic review on studies listed in the PEDro database. British medical bulletin, 116(1), 115.
Rebuzzi E, Coletti N, Schiavetti S, Giusto F. Arthroscopy surgery versus shock wave therapy for chronic calcifying tendinitis of the shoulder. J Orthop Traumatol. 2008;9(4):179-185.

[4] Eine gute Zusammenfassung der aktuellen Therapieformen z. B. in: Loew, M., Schnetzke, M. & Lichtenberg, S. Current treatment concepts of calcifying tendinitis of the shoulder. Obere Extremität 16, 85–93 (2021).

[5] Schmitz, C., Császár, N.B., Milz, S., Schieker, M., Maffulli, N., Rompe, J.D. and Furia, J.P., 2015. Efficacy and safety of extracorporeal shock wave therapy for orthopedic conditions: a systematic review on studies listed in the PEDro database. British medical bulletin, 116(1), 115.

[6] Huisstede, B.M., Gebremariam, L., van der Sande, R., Hay, E.M. and Koes, B.W., 2011. Evidence for effectiveness of Extracorporal Shock-Wave Therapy (ESWT) to treat calcific and non-calcific rotator cuff tendinosis–a systematic review. Manual therapy, 16(5), 419–433.

[7] Pakos, E., Gkiatas, I., Rakkas, G., Papadopoulos, D., Gelalis, I., Vekris, M. and Korompilias, A., 2018. Calcific deposit needling in combination with extracorporeal shock wave therapy (ESWT): A proposed treatment for supraspinatus calcified tendinopathy. SICOT-J, 4.

[8] Korakakis et al. empfehlen 2000 Impulse bei 2,5 bar (Energieflussdichte 0,12 mJ/mm2) bei 8 Hz für drei Sitzungen in wöchentlichen Abständen: Korakakis V, Whiteley R, Tzavara A, Malliaropoulos N. The effectiveness of extracorporeal shockwave therapy in common lower limb conditions: a systematic review including quantification of patient-rated pain reduction. Br J Sports Med. 2018 Mar;52(6), 387–407.

[9] Siehe Fußnote 5.

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