Rückenschmerzen gezielt behandeln

Orthopädie & Schmerztherapie

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der Orthopädie. Ob durch Fehlhaltungen, Bandscheibenprobleme oder degenerative Erkrankungen – Dr. Gründler findet die Ursache und behandelt sie gezielt.

Älterer Mann mit Surfbrett über dem Kopf am Meer

Die Mission

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass bei Bandscheibenvorfällen oder Wirbelsäulenproblemen direkt operiert werden muss. Doch Dr. Gründler verfolgt einen multimodalen Ansatz – mit gezielten nicht-operativen Maßnahmen lassen sich Rückenschmerzen oft langfristig und nachhaltig lindern.

Das Ziel: Ihre Beweglichkeit wiederherstellen, Schmerzen effektiv behandeln und Rückfällen vorbeugen – individuell auf Sie abgestimmt.

Die Schmerzursache

Wo haben Sie Beschwerden?

Rücken- und Wirbelsäulenschmerzen haben viele Gesichter. Eine präzise Diagnose ist entscheidend – Dr. Gründler analysiert Ihre individuelle Situation und erstellt einen maßgeschneiderten Behandlungsplan.

🦴 Knochenschwund

Osteoporose & Wirbelkörperbrüche

Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochen brüchiger werden. Wirbelkörperbrüche können dadurch bereits bei alltäglichen Belastungen auftreten – oft ohne erkennbaren Anlass – und führen zu plötzlichen starken Rückenschmerzen und einem Rundrücken.

Eine frühzeitige Diagnose mittels Knochendichtemessung ist entscheidend. Neben medikamentöser Therapie hilft gezieltes Kräftigungstraining, die Knochen zu schützen und weiteren Brüchen vorzubeugen.

💥 Bandscheibe

Bandscheibenvorfall & -vorwölbung

Bei einem Bandscheibenvorfall tritt Bandscheibenmasse aus und drückt auf umliegende Nerven. Die Schmerzen strahlen typischerweise ins Bein (Lendenwirbelsäule) oder in den Arm (Halswirbelsäule) aus und können mit Taubheit und Kraftverlust einhergehen. Entgegen weit verbreiteter Meinung lassen sich die meisten Bandscheibenvorfälle ohne Operation behandeln. Physiotherapie, Injektionen und manuelle Therapie erzielen in der Mehrzahl der Fälle exzellente Ergebnisse.

⚡ Akuter Schmerz

Lumbago – der Hexenschuss

Der „Hexenschuss“ ist eine plötzliche, einschießende Schmerzblockade im unteren Rücken – ausgelöst durch eine ungewohnte Bewegung, Heben oder Drehen. Betroffene können sich oft kaum noch bewegen und nehmen unwillkürlich eine Schonhaltung ein.

Trotz der heftigen Symptome ist der Hexenschuss meist harmlos und gut behandelbar. Rasche manuelle Therapie und gezieltes Bewegungstraining lösen die Blockade effektiv und verhindern das Chronischwerden.

🦵 Ischiasnerv

Ischialgie & Nervenreizungen

Bei der Ischialgie wird der Ischiasnerv – der längste Nerv des menschlichen Körpers – gereizt oder eingeklemmt. Die Schmerzen ziehen vom unteren Rücken durch die Gesäßmuskulatur bis ins Bein und können bis in den Fuß ausstrahlen.

Ursachen sind oft ein Bandscheibenvorfall oder Muskelverspannungen im Bereich des Piriformis-Muskels. Gezielte Injektionen, Physiotherapie und osteopathische Behandlungen bringen rasche Linderung.

🚶 Gehstrecke

Spinalkanal-stenose

Bei der Spinalkanalstenose verengt sich der Wirbelkanal und übt Druck auf Rückenmark und Nerven aus. Typisch ist das sogenannte „Schaufensterkrankheit“-Phänomen: Schmerzen beim Gehen, die durch Vorbeugen oder Hinsetzen rasch nachlassen.

Die Stenose entsteht meist altersbedingt durch Knochenwachstum, verdickte Bänder oder Bandscheibenvorfälle. Physiotherapie, Injektionen und multimodale Schmerztherapie können die Beschwerden deutlich reduzieren.

📐 Fehlstellung

Skoliose – Wirbelsäulenverkrümmung

Die Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die oft in der Kindheit oder Pubertät entdeckt wird, aber auch im Erwachsenenalter auftreten kann. Sie kann Rückenschmerzen, Haltungsschäden und in schweren Fällen Einschränkungen innerer Organe verursachen.

Durch die Schroth-Therapie, ein speziell entwickeltes dreidimensionales Übungskonzept, lässt sich die Wirbelsäulenkrümmung stabilisieren und die Rumpfmuskulatur gezielt kräftigen.

🔒 Blockade

Wirbelblockaden & Facettensyndrom

Wirbelblockaden entstehen, wenn kleine Wirbelgelenke (Facettengelenke) in ihrer Bewegung eingeschränkt sind. Das Facettensyndrom führt zu lokalen, oft einseitigen Rückenschmerzen die sich beim Überstrecken des Rückens verstärken und typischerweise in Ruhe nachlassen.

Manuelle Therapie und osteopathische Behandlungen lösen Blockaden oft sofort. Gezielte Facetteninjektionen bringen bei akuten Schmerzschüben rasche Erleichterung.

🦴 Knochenschwund

Osteoporose & Wirbelkörperbrüche

Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochen brüchiger werden. Wirbelkörperbrüche können dadurch bereits bei alltäglichen Belastungen auftreten – oft ohne erkennbaren Anlass – und führen zu plötzlichen starken Rückenschmerzen und einem Rundrücken.

Eine frühzeitige Diagnose mittels Knochendichtemessung ist entscheidend. Neben medikamentöser Therapie hilft gezieltes Kräftigungstraining, die Knochen zu schützen und weiteren Brüchen vorzubeugen.

Achtung Rückenschmerzen

Wann sofort zum Arzt Redflags bei Schmerzen an der Wirbelsäule oder am Rücken

Bei diesen Warnsignalen ist eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig. Rufen Sie uns an: +43 (0) 1 226 98 98 – oder fahren Sie direkt in eine Notaufnahme.

Behandlung von Rückenschmerzen

Unser ganzheitliches
Therapiekonzept

Wir finden genau die Behandlung für Ihre Schmerzen, die Ihnen am besten hilft.

Mit gezielten nicht-operativen Maßnahmen lassen sich Rückenschmerzen oft langfristig und nachhaltig lindern. Dr. Gründler zieht eine Operation nur dann in Betracht, wenn alle konservativen Methoden ausgeschöpft sind.

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Physiotherapie & Heilgymnastik

Gezielte Kräftigungs- und Mobilisationsübungen reduzieren Rückenschmerzen langfristig und verbessern Haltung und Beweglichkeit der Wirbelsäule nachhaltig.

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Manuelle Therapie & Osteopathie

Manuelle Techniken lösen Wirbelblockaden und verbessern die Durchblutung. Besonders hilfreich bei akuten Rückenschmerzen, Hexenschuss und Fehlhaltungen.

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Wirbelsäulentherapie nach Schroth

Die Schroth-Therapie ist ein bewährtes Konzept zur dreidimensionalen Stabilisierung der Wirbelsäule bei Skoliose – gezieltes Übungsprogramm mit nachgewiesenem Erfolg.

🪡

Akupunktur

Akupunktur reduziert Schmerzen, löst Muskelverspannungen und fördert die Durchblutung – besonders wirksam bei chronischen Rückenschmerzen ohne Nebenwirkungen.

💉

Injektionstherapie

Gezielte Injektionen in die Wirbelsäule hemmen Entzündungen und reduzieren den Druck auf Nerven. Besonders effektiv bei Bandscheibenvorfällen und Facettensyndrom.

🧩

Multimodale Schmerztherapie

Bei chronischen Rückenschmerzen kombiniert Dr. Gründler Physiotherapie, Medikamente und psychologische Ansätze für einen ganzheitlichen, interdisziplinären Therapieansatz.

Ihr individueller Behandlungsplan

Jeder Patient ist einzigartig. Gemeinsam mit Dr. Gründler erarbeiten wir den für Sie optimalen Therapieansatz – ganzheitlich und nachhaltig.

Das Praxis-Journal für Wirbelsäulen- und Rückenschmerzen

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FAQ´s

Häufige Fragen bei Schmerzen an der Wirbelsäule oder am Rücken

Falls die gesuchte Frage oder Antwort nicht dabei war, zögern Sie bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihr Anliegen zu klären.

Schreiben Sie uns: kontakt@zfm.wien oder

Wirbelsäule

Häufige Ursachen sind Bandscheibenprobleme, Abnützungserscheinungen wie Osteochondrose oder Facettengelenksarthrose, Wirbelgleiten, Skoliose, Wirbelkanalenge und nach Stürzen auch Wirbelbrüche. Je nach Ursache können die Beschwerden lokal bleiben oder in Arme bzw. Beine ausstrahlen.

Typisch sind ziehende oder starke Schmerzen mit Ausstrahlung, dazu Taubheitsgefühle, Kribbeln oder „Ameisenlaufen“. Wenn zusätzlich Lähmungserscheinungen auftreten, ist das ein Warnzeichen, das rasch ärztlich abgeklärt werden sollte.

Bei einer Wirbelkanalenge werden Nervenstrukturen im Wirbelkanal bedrängt, oft durch Bandscheibenvorwölbungen oder degenerative Veränderungen. Typisch ist eine eingeschränkte Gehstrecke, während kurzes Sitzen oder das Vorneigen des Oberkörpers oft Erleichterung bringt.

Eine Facettengelenksarthrose verursacht häufig beidseitige Schmerzen auf Höhe des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts. Bei stärkerer Abnützung und begleitender Entzündung können zusätzlich Nerven gereizt werden, sodass Beschwerden in Arm oder Bein ausstrahlen.

Dabei handelt es sich um eine fortgeschrittene Abnützung der Bandscheibe mit Mitbeteiligung der angrenzenden Wirbelkörper. Typisch sind vor allem morgendliche Schmerzen, die zunächst lokal bleiben und sich tagsüber durch muskuläre Stabilisierung vorübergehend bessern können.

Beim Wirbelgleiten verschiebt sich ein Wirbelkörper nach vorne oder hinten und belastet dadurch Bandscheibe und kleine Wirbelgelenke stärker. Typisch sind beidseits ausstrahlende Rückenschmerzen oder nervenähnliche Beschwerden wie bei einem Bandscheibenvorfall.

Eine Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung und teils auch Verdrehung der Wirbelsäule. Wird sie früh erkannt, ist sie oft gut behandelbar; unbehandelt kann sie später zu deutlichen Abnützungserscheinungen und wiederkehrenden Schmerzen führen.

Typisch sind sehr starke, meist plötzlich einsetzende Schmerzen nach einem Sturz oder einer stoßartigen Belastung, oft ohne klassische Ausstrahlung entlang eines Nervs. Wenn ein Wirbelkörper ohne wirklich schweres Trauma einbricht, sollte zusätzlich an Osteoporose als Ursache gedacht werden.

Eine rasche Abklärung ist wichtig, wenn Rückenschmerzen stark sind, länger anhalten, in Beine oder Arme ausstrahlen oder mit Taubheit, Kribbeln oder Schwäche einhergehen. Auch Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust oder Schmerzen nach einem Unfall sind Warnzeichen, die ärztlich untersucht werden sollten.

Das hängt von der Ursache ab. Häufig kommen Bewegungstherapie, gezielter Muskelaufbau, Schmerztherapie, Infiltrationen oder vorübergehende Schonung zum Einsatz; bei ausgeprägter Nervenkompression, instabilen Befunden oder bestimmten Frakturen kann auch eine Operation notwendig werden.

Von der Wirbelsäule können lokale Nacken-, Brust- oder Rückenschmerzen ausgehen, aber auch ausstrahlende Beschwerden in Schultern, Arme, Gesäß oder Beine. Je nach Ursache kommen zusätzlich Kribbeln, Taubheit, Reflexveränderungen, Muskelschwäche oder eine eingeschränkte Gehstrecke vor.

Ja, das ist möglich. Bei einer Gebärmuttersenkung oder allgemein bei einem Beckenorganprolaps können Druckgefühl im Becken und Schmerzen oder Ziehen im unteren Rücken auftreten; dann liegt die Ursache aber nicht in der Wirbelsäule selbst.

Ja, Schmerzen und der damit verbundene Stress können den Blutdruck vorübergehend erhöhen. Bei dauerhaft erhöhtem Blutdruck sollte aber nicht nur der Rücken, sondern die Blutdruckursache insgesamt ärztlich abgeklärt werden.

Das kann vorkommen, ist aber nicht das Leitsymptom. Typischer für eine Lungenentzündung sind Husten, Fieber, Atemnot, Müdigkeit und Brustschmerzen; wenn die Entzündung auch das Lungenfell reizt, können Schmerzen in Schulter oder Rücken ausstrahlen.

Bei den meisten unspezifischen Rückenbeschwerden helfen Bewegung, ein schrittweiser Belastungsaufbau und gezielte Übungen besser als längere Bettruhe. Kurzfristig können je nach Situation Wärme, Kälte oder Schmerzmittel unterstützen, aber anhaltende, ausstrahlende oder starke Beschwerden sollten gezielt untersucht werden.

Ja. Rauchen gilt als wichtiger Risikofaktor für degenerative Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkrankungen; unter anderem werden Durchblutung, Zellstoffwechsel und Heilung im Bandscheibengewebe ungünstig beeinflusst.

Von der Wirbelsäule können lokale Rücken- oder Nackenschmerzen, ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, Kribbeln, Taubheit, Schwäche, Kopfschmerzen und eine eingeschränkte Gehstrecke ausgehen. Welche Symptome auftreten, hängt davon ab, ob eher Muskeln, Gelenke, Bandscheiben oder Nerven betroffen sind.

Hilfreich sind regelmäßige Bewegung, Übungsprogramme, Wechsel der Haltung im Alltag, Wärmeanwendungen und ein langsamer Wiedereinstieg in Belastung statt Schonung. Bestehen die Schmerzen länger, wiederkehrend oder mit Ausstrahlung, sollte die Ursache gezielt untersucht werden.

Rücken

Das kann vorkommen, ist aber nicht das Leitsymptom. Typischer sind Husten, Atemnot, Fieber, Brustschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl; bei Beteiligung des Brustfells können Schmerzen auch in Rücken oder Schultern ausstrahlen.

In den meisten Fällen helfen Aktivbleiben, Wärme oder Kälte, alltagstaugliche Bewegung und gezielte Rückenübungen besser als längere Bettruhe. Wichtig ist ein schrittweiser Belastungsaufbau; bei starken Ausstrahlungen, Gefühlsstörungen oder Schwäche sollte ärztlich abgeklärt werden.

Typisches Sodbrennen verursacht vor allem ein Brennen hinter dem Brustbein. Rückenschmerzen sind bei einfacher Verdauungsstörung eher nicht typisch, können aber bei Reflux oder Herzbrennen als Schmerz zwischen Brust und mittlerem Rücken wahrgenommen werden.

Je nach Ursache kommen Bewegungstherapie, Übungen, Schmerzmittel, Physiotherapie und bei Nervenreizung zusätzliche spezifische Maßnahmen infrage. Der Grundsatz lautet meist: in Bewegung bleiben, Belastung dosieren und gezielt Muskulatur und Funktion verbessern.

Rückenschmerzen sind keine typische Ursache für dauerhafte Hypertonie. Akute Schmerzen und Stressreaktionen können den Blutdruck vorübergehend erhöhen; anhaltend erhöhte Blutdruckwerte sollten aber unabhängig davon medizinisch abgeklärt werden.

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