Bein- und Knieschmerzen gezielt behandeln

Orthopädie & Schmerztherapie

Das Knie ist eines der meistbelasteten Gelenke im menschlichen Körper. Ob durch Sportverletzungen, Verschleiß oder Fehlbelastungen – Dr. Gründler findet die Ursache Ihrer Knie- und Beinbeschwerden und behandelt sie gezielt.

Frau auf einem Berg

Die Mission

Viele Patienten befürchten, dass Kniebeschwerden zwingend eine Operation erfordern. Doch Dr. Gründler setzt auf einen multimodalen Therapieansatz – durch Physiotherapie, manuelle Therapie, gezielte Injektionen und Stoßwellentherapie können Knie- und Beinschmerzen oft langfristig verbessert werden.

Eine Operation kommt erst dann in Frage, wenn alle konservativen Methoden ausgeschöpft sind. Ihr individueller Heilungsweg ist entscheidend.

Die Schmerzursache

Wo haben Sie Beschwerden?

Hüft- und Beckenschmerzen können viele Ursachen haben – von Arthrose über Blockaden bis zu muskulären Dysbalancen. Eine präzise Diagnose ist der erste Schritt zur richtigen Behandlung.

🦴 Häufigste Ursache

Gonarthrose – Kniearthrose

Die Gonarthrose ist der fortschreitende Verschleiß des Knorpels im Kniegelenk. Sie entwickelt sich meist schleichend und verursacht zunehmende Schmerzen beim Gehen, Treppensteigen und beim Aufstehen. Morgensteifigkeit und ein Knirschen im Gelenk sind typische Begleiterscheinungen. Eine Knieprothese ist nicht zwingend der erste Schritt. Mit Hyaluronsäure-Injektionen, gezielter Physiotherapie und einem strukturierten Kräftigungsprogramm lässt sich der Verlauf erheblich verlangsamen und die Lebensqualität deutlich verbessern.

🏃 Sportverletzung

Meniskusverletzung – Riss oder Abnutzung

Der Meniskus ist eine halbmondförmige Knorpelscheibe, die als Stoßdämpfer und Stabilisator im Kniegelenk fungiert. Meniskusrisse entstehen häufig durch plötzliche Drehbewegungen beim Sport, können aber auch durch altersbedingten Verschleiß auftreten. Typische Symptome sind Schmerzen beim Beugen und Strecken, Steifheitsgefühl und gelegentliche Schwellungen. In vielen Fällen heilt der Meniskus konservativ – mit Physiotherapie, gezielten Übungen und einem strukturierten Rehabilitationsprogramm.

⚡ Überlastung

Patellaspitzensyndrom – Springerknie

Das Patellaspitzensyndrom entsteht durch wiederholte Überlastung der Patellasehne – die Verbindung zwischen Kniescheibe und Schienbein. Es trifft besonders Sportler mit viel Sprung- und Laufbelastung wie Volleyballer, Basketballer und Leichtathleten. Typisch sind Schmerzen direkt unterhalb der Kniescheibe, die sich beim Sport und beim Treppensteigen verstärken. Stoßwellentherapie und exzentrisches Krafttraining zeigen exzellente Heilungsergebnisse ohne Operation.

💥 Akute Verletzung

Kreuzbandriss – VKB & HKB

Ein Kreuzbandriss – am häufigsten das vordere Kreuzband (VKB) – entsteht durch plötzliche Verdrehung, Überstreckung oder direkte Krafteinwirkung auf das Knie. Typisch ist ein hörbares Knacken, gefolgt von starker Schwellung und einem ausgeprägten Instabilitätsgefühl. Nicht jeder Kreuzbandriss erfordert eine Operation. Abhängig von Alter, Aktivitätsniveau und Ausmaß der Instabilität kann eine intensive Physiotherapie mit Stabilisationstraining sehr gute Ergebnisse erzielen.

🏅 Läufer

Läuferknie – Iliotibialband-Syndrom

Das Iliotibialband-Syndrom (ITBS) ist eine Entzündung des Iliotibialbandes – einer Sehnenstruktur, die von der Hüfte bis zum Schienbein verläuft. Es ist eine typische Überlastungsverletzung bei Läufern, Radfahrern und Triathleten. Der charakteristische Schmerz tritt an der Außenseite des Knies auf, meist nach einer bestimmten Belastungsdauer und nimmt danach wieder ab. Physiotherapie, gezielte Dehnung und Stoßwellentherapie helfen zuverlässig.

🦵 Schienbein

Schienbeinkanten-syndrom (Shin Splints)

Das Schienbeinkantensyndrom (Shin Splints) entsteht durch Überlastung der Muskulatur und Knochenhaut am Schienbein, häufig bei Einsteigern ins Laufen oder nach plötzlicher Intensitätssteigerung. Der Schmerz tritt entlang des Schienbeins auf und verschlimmert sich während und nach dem Training. Relative Trainingsruhe, Lauftechnikoptimierung und gezieltes exzentrisches Krafttraining sind die wichtigsten Therapiebausteine. In hartnäckigen Fällen hilft die Stoßwellentherapie effektiv.

🦶 Sehne

Achillessehnenentzündung – Achillodynie

Die Achillodynie ist eine Entzündung oder degenerative Veränderung der Achillessehne – der stärksten Sehne des menschlichen Körpers. Typisch sind Schmerzen und Steifigkeit am Morgen direkt an der Ferse oder entlang der Sehne, die sich bei Belastung zunächst bessern, dann aber wieder zunehmen. Stoßwellentherapie und exzentrisches Krafttraining (Heel Drops) gelten als Goldstandard. In frühen Stadien sind die Heilungsergebnisse ohne Operation exzellent.

🩸 Durchblutung

Venenprobleme &
Durchblutungsstörungen

Schwere, müde Beine, Schwellungen und sichtbare Krampfadern können auf Venenprobleme hindeuten. Eine tiefe Beinvenenthrombose ist ein medizinischer Notfall und erfordert sofortige ärztliche Abklärung. Auch arterielle Durchblutungsstörungen können Schmerzen beim Gehen verursachen.

Im ZFM erfolgt eine genaue Differenzierung – welche Beschwerden auf venöse, welche auf arterielle und welche auf orthopädische Ursachen zurückzuführen sind – für eine gezielte, sichere Therapie.

Achtung Knieschmerzen

Wann sofort zum Arzt Redflag bei Bein- oder Knieschmerzen

Bei diesen Warnsignalen ist eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig. Rufen Sie uns an: +43 (0) 1 226 98 98 – oder fahren Sie direkt in eine Notaufnahme.

Behandlung von Bein- oder Knieschmerzen

Unser ganzheitliches
Therapiekonzept

Wir finden genau die Behandlung für Ihre Schmerzen, die Ihnen am besten hilft.

Ob Arthrose, Meniskusschaden oder Sportverletzung – Dr. Gründler schöpft zunächst alle konservativen Möglichkeiten aus. Eine Knieoperation wird nur dann in Erwägung gezogen, wenn andere Methoden keine ausreichende Linderung bringen.

🏃

Physiotherapie & Heilgymnastik

Gezielte Kräftigungs- und Stabilisationsübungen reduzieren Knieschmerzen langfristig und verbessern die Gelenkstabilität. Besonders wichtig bei Arthrose, Meniskusschäden und nach Verletzungen.

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Manuelle Therapie & Osteopathie

Sanfte Mobilisationstechniken verbessern Beweglichkeit und Gelenkfunktion. Besonders wirksam bei Meniskusproblemen, Patellaspitzensyndrom und nach Knieoperationen.

🔊

Stoßwellentherapie

Hochfrequente Schallwellen regen die Regeneration von Sehnen und Bändern an. Besonders effektiv bei Achillessehnenentzündung, Patellaspitzensyndrom und Läuferknie.

🪡

Akupunktur

Akupunktur reduziert Schmerzen und lindert Entzündungen im Kniegelenk. Besonders wirksam bei Arthrose und chronischen Knieschmerzen ohne Nebenwirkungen.

💉

Injektionstherapie

Injektionen mit Hyaluronsäure verbessern die Gelenkschmierung und lindern Arthrosesbeschwerden. Kortison-Injektionen helfen rasch bei akuten Entzündungen im Knie.

🧩

Multimodale Schmerztherapie

Bei chronischen Knie- und Beinschmerzen kombiniert Dr. Gründler Physiotherapie, Medikamente und Bewegungstherapie für einen ganzheitlichen interdisziplinären Ansatz.

Ihr individueller Behandlungsplan

Jeder Patient ist einzigartig. Gemeinsam mit Dr. Gründler erarbeiten wir den für Sie optimalen Therapieansatz – ganzheitlich und nachhaltig.

Das Praxis-Journal für Knie- oder Beinschmerzen

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FAQ´s

Häufige Fragen bei Bein- oder Knieschmerzen

Falls die gesuchte Frage oder Antwort nicht dabei war, zögern Sie bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihr Anliegen zu klären.

Schreiben Sie uns: kontakt@zfm.wien oder

Häufige Ursachen sind Überlastungen, Meniskusverletzungen, Kreuz- oder Seitenbandverletzungen, Knorpelschäden, Arthrose, Gelenkergüsse, Bakerzysten und Beschwerden der Kniescheibe. Genau diese Krankheitsbilder werden auf der Knie-Seite von Dr. Gründler als typische Beschwerdebilder genannt.

Typisch sind stechende Schmerzen, oft nach einer Verdrehbewegung, dazu Schwellung, Steifigkeit und manchmal ein Blockadegefühl oder das Gefühl, dass das Knie „hakt“. Die Seite beschreibt vor allem Schmerzen beim Bergabgehen oder Stiegensteigen sowie in seltenen Fällen eine komplette Bewegungssperre.

Ein Kreuzbandriss entsteht häufig bei einer plötzlichen Verdrehung des Knies beim Sport. Typisch sind Schmerzen, Schwellung und ein Instabilitätsgefühl, also das Gefühl, dass das Knie nachgibt.

Kniearthrose macht sich oft durch Anlaufschmerzen bemerkbar, also Schmerzen bei den ersten Schritten nach dem Aufstehen. Hinzu kommen Belastungsschmerzen, Steifigkeit, manchmal Schwellung und im fortgeschrittenen Stadium auch Schmerzen in Ruhe; wenn der Bereich unter der Kniescheibe betroffen ist, schmerzt es oft besonders beim Aufstehen und Treppensteigen.

Ein Gelenkerguss bedeutet, dass sich vermehrt Flüssigkeit im Kniegelenk angesammelt hat. Das kann nach ungewohnter Belastung, bei Knorpelschäden oder nach Verletzungen passieren und führt oft zu einem plötzlich dicken, gespannten Knie.

Eine Bakerzyste ist eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Aussackung in der Kniekehle. Laut der Seite entsteht sie häufig im Zusammenhang mit einem Meniskusriss und kann Beugung und Streckung des Knies beeinträchtigen.

Ein Brennen im Knie ist kein eigenes Krankheitsbild, sondern eher ein Hinweis auf eine Reizung oder Entzündung, etwa durch Überlastung, vorderen Knieschmerz, eine Schleimbeutelreizung oder andere entzündliche Prozesse. Wenn zusätzlich Überwärmung, starke Schwellung, Fieber oder eine Blockade auftreten, sollte das rasch ärztlich abgeklärt werden.

Überlastungsbeschwerden zeigen sich meist schleichend: Schmerzen bei oder nach Belastung, ein Ziehen oder Brennen im Bereich der Kniescheibe, Druckempfindlichkeit, gelegentliche Schwellung und Beschwerden bei Treppen, Sport oder längerem Sitzen. Vorderer Knieschmerz und Patellaspitzensyndrom sind typische Überlastungsbilder.

Bei starken Schmerzen, deutlicher Schwellung, Fehlstellung, Blockaden, Instabilität, Fieber oder wenn keine Belastung mehr möglich ist, sollte das Knie rasch ärztlich untersucht werden. Auch anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden gehören orthopädisch abgeklärt.

Das hängt stark von der Ursache ab. Häufig helfen zunächst Entlastung, Kühlung, Physiotherapie, Muskelkräftigung und je nach Befund Schmerztherapie; bei Meniskus-, Band-, Knorpel- oder fortgeschrittenen Arthroseproblemen kommen zusätzlich Infiltrationen, Arthroskopie oder ein Gelenkersatz infrage.

Zu den häufigsten Knieproblemen zählen Meniskusrisse, Kreuzband- und Seitenbandverletzungen, Knorpelschäden, Arthrose, Bakerzysten, Gelenkergüsse, Patellaluxationen, Schleimbeutelentzündungen und Überlastungsbeschwerden wie das Patellaspitzensyndrom. Genau diese Themen deckt die Knie-Seite von Dr. Gründler ab.

Viele Betroffene beschreiben Arthroseschmerzen als dumpf, tief sitzend und belastungsabhängig. Typisch sind Anlaufschmerzen, Schmerzen beim Treppensteigen oder Aufstehen sowie bei stärkerer Arthrose auch Ruheschmerzen und Schwellung.

Akut helfen oft Entlastung, Kühlung und das Vermeiden der auslösenden Belastung. Hält das Brennen an oder kommen Schwellung, Überwärmung, Instabilität oder Blockaden dazu, sollte die genaue Ursache orthopädisch abgeklärt werden.

Eine Überlastung macht sich oft durch belastungsabhängige Schmerzen, ein Brennen oder Ziehen rund um die Kniescheibe, Druckempfindlichkeit und manchmal leichte Schwellung bemerkbar. Häufig werden Treppensteigen, Sprünge, Lauftraining oder langes Sitzen als besonders unangenehm empfunden.

Bei akuten Beschwerden helfen meist zunächst Schonung, Kühlung, Hochlagerung und bei Bedarf leichte Kompression. Diese Maßnahmen lindern Schmerzen und Schwellung oft am schnellsten, ersetzen aber nicht die Abklärung, wenn das Knie stark schmerzt, blockiert oder deutlich anschwillt.

Novaminsulfon beziehungsweise Metamizol kann Schmerzen lindern, gilt bei Arthrose aber nicht als Standard-Erstwahl. Die aktuelle deutsche Gonarthrose-Leitlinie empfiehlt zunächst topische oder orale NSAR; Gesundheitsinformation.de weist zudem darauf hin, dass Metamizol für Arthrose nicht zugelassen ist und von Fachgesellschaften dafür nicht empfohlen wird. Außerdem besteht ein seltenes, aber ernstes Risiko für Agranulozytose.

Bewegung ist bei Kniearthrose grundsätzlich wichtig und sinnvoll, weil Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen Schmerzen lindern und die Funktion verbessern können. Treppensteigen kann aber gerade dann Schmerzen auslösen, wenn der Bereich unter der Kniescheibe betroffen ist; deshalb ist es nicht für jede Phase und jede Ausprägung die beste Belastungsform.

Orthopäden wie Dr. Gründler klären zunächst die Ursache durch Untersuchung und je nach Bedarf durch Bildgebung wie Röntgen, Ultraschall oder MRT. Danach richtet sich die Behandlung: von Physiotherapie, Muskelaufbau und Schmerztherapie über Infiltrationen bis hin zu Arthroskopie, Bandrekonstruktion oder Knieprothese bei fortgeschrittenen Schäden.

Zunächst helfen meist Entlastung von auslösenden Belastungen, angepasste Bewegung, Kühlung bei akuter Reizung und bei Bedarf Schmerzmittel. Wenn das Knie stark geschwollen ist, blockiert, instabil wirkt oder die Beinschmerzen aus dem Rücken ausstrahlen, sollte gezielt untersucht werden.

Zu den häufigsten Ursachen zählen Überlastung, Arthrose, Sehnenreizungen, muskuläre Dysbalancen und Beschwerden, die aus benachbarten Gelenken oder der Wirbelsäule ausstrahlen. Bei Menschen über 45 ist Arthrose an Knie oder Hüfte besonders häufig.

Wenn Schmerzen bis in den Fuß ziehen, kommt nicht nur das Knie selbst infrage. Häufig spielt eine Nervenreizung aus dem unteren Rücken, etwa bei Ischias oder Spinalkanalenge, eine Rolle; auch ausgeprägte Fehlbelastungen können Beschwerden entlang des gesamten Beins verstärken.

Mögliche Ursachen sind Muskel- und Sehnenprobleme, Arthrose, Nervenreizungen wie Ischias, periphere Neuropathie, Durchblutungsstörungen oder auch Gefäßprobleme wie eine tiefe Venenthrombose. Entscheidend sind Begleitsymptome wie Schwellung, Taubheit, Belastungsabhängigkeit oder nächtliche Schmerzen.

Das hängt von der Ursache ab, aber oft helfen eine reduzierte Belastung, gezielte Übungen, Physiotherapie, Muskelkräftigung und Schmerzbehandlung. Bei Beschwerden aus Rücken und Nervensystem ist regelmäßige Bewegung meist hilfreicher als längere Schonung.

Wichtig ist, zwischen muskulären, gelenkbezogenen, nervalen und vaskulären Ursachen zu unterscheiden. Bei harmloseren Verläufen helfen Bewegung, Dehnung, Belastungssteuerung und Flüssigkeit; bei Schwellung eines Beins, Atemnot, Taubheit oder starker Schwäche sollte sofort ärztlich abgeklärt werden.

Empfohlen werden vor allem Bewegung, Krafttraining, Gewichtsreduktion bei Bedarf, Schmerztherapie und Physiotherapie. Kniearthrose verursacht typischerweise Schmerz, Steifigkeit und eingeschränkte Funktion; je nach Schweregrad kommen auch Injektionen oder operative Verfahren infrage.

Meist sind gelenkschonende Bewegung, Kräftigung der Beinmuskulatur, Belastungsanpassung und eine passende Schmerztherapie sinnvoll. Komplettes Schonverhalten hilft auf Dauer meist weniger als kontrollierte Aktivität und ein strukturiertes Übungsprogramm.

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