Schulter- & Armschmerzen gezielt behandeln

Orthopädie & Schmerztherapie

Die Schulter ist eines der komplexesten Gelenke des Körpers – sie ermöglicht enorme Beweglichkeit, ist aber gleichzeitig anfällig für Verletzungen, Verschleiß und Überlastung. Dr. Gründler findet die Ursache und behandelt sie gezielt.
Frau beim Dehnen am Morgen vor dem Laufen

Die Mission

Viele Patienten denken, dass bei Schulter- oder Armschmerzen eine Operation unausweichlich ist. Doch Dr. Gründler verfolgt einen multimodalen Ansatz, bei dem stets zuerst schonende, nicht-operative Behandlungen im Vordergrund stehen.

Durch gezielte Physiotherapie, manuelle Therapie, Akupunktur oder innovative Schmerztherapien kann die Beweglichkeit verbessert und Schmerzen effektiv reduziert werden – ganz ohne Eingriff.

Die Schmerzursache

Wo haben Sie Beschwerden?

Schulter- und Armschmerzen können viele Ursachen haben. Eine präzise Diagnose ist der erste Schritt zur richtigen Behandlung. Dr. Gründler analysiert Ihre individuelle Situation und erstellt einen maßgeschneiderten Behandlungsplan.

💺 Häufigste Ursache

Rotatorenmanschetten-Syndrom

Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von vier Muskeln und Sehnen, die das Schultergelenk stabilisieren. Durch Überlastung oder altersbedingten Verschleiß können die Sehnen gereizt, entzündet oder sogar eingerissen sein.

Typisch sind Schmerzen bei Armbewegungen – besonders beim Heben über Kopf. Im ZFM stehen zunächst immer schonende Therapien wie Physiotherapie, Stoßwellentherapie und Injektionen im Vordergrund.

🔧 Engpasssyndrom

Schulter-Impingement-Syndrom

Beim Impingement-Syndrom werden Sehnen und Schleimbeutel zwischen dem Schulterdach und dem Oberarmkopf eingeklemmt. Dies führt zu schmerzhaften Entzündungen und Reibung beim Bewegen des Arms.

Besonders bei seitlichem Anheben des Arms zwischen 60° und 120° tritt der typische Schmerzlichtbogen auf. Gezielte manuelle Therapie und Injektionen bringen rasche Linderung.

🧊 Schultersteife

Frozen Shoulder
Schultersteife

Die Frozen Shoulder (adhäsive Kapsulitis) ist eine entzündliche Schrumpfung der Gelenkkapsel, die häufig ohne erkennbare Ursache auftritt. Besonders betroffen sind Menschen zwischen 40 und 60 Jahren, häufiger Frauen.

Die Erkrankung verläuft in drei Phasen: Einfrierphase mit starken Schmerzen, Gefrierphasemit Steife und Auftauphase. Frühzeitige Behandlung mit Physiotherapie und Injektionen verkürzt den Verlauf erheblich.

🪨 Verkalkung & Entzündung

Kalkschulter & Bursitis

Bei der Kalkschulter (Tendinosis calcarea) lagern sich Kalkkristalle in den Sehnen der Rotatorenmanschette ab. Dies kann plötzliche, extrem starke Schulterschmerzen – besonders nachts – auslösen, die schlagartig einsetzen.

Die Schleimbeutelentzündung (Bursitis subacromialis) entsteht durch Überlastung oder Trauma und verursacht Druckschmerz und Bewegungsschmerz. Die Stoßwellentherapie ist bei Kalkschulter besonders wirksam.

🦴 Verschleiß

Arthrose im Schultergelenk

Die Omarthrose bezeichnet den Verschleiß des Gelenkknorpels im Schultergelenk. Sie entwickelt sich meist schleichend mit zunehmendem Alter, kann aber auch nach Verletzungen oder Entzündungen auftreten.

Typisch sind Steifigkeit am Morgen, ein Reiben oder Knirschen bei Bewegung sowie Schmerzen bei Belastung. Hyaluronsäure-Injektionen und Physiotherapie können den Gelenkknorpel schützen und die Schmerzen deutlich reduzieren.

🎾 Überlastung

Tennisarm & Golferarm

Der Tennisarm (Epicondylitis lateralis) und der Golferarm (Epicondylitis medialis) entstehen durch Überlastung der Sehnenansätze am Ellenbogen. Trotz des Namens treten sie oft bei alltäglichen Tätigkeiten wie PC-Arbeit oder handwerklichen Arbeiten auf.

Beim Tennisarm schmerzt die Außenseite des Ellenbogens, beim Golferarm die Innenseite. Stoßwellentherapie, Physiotherapie und gezielte Injektionen erzielen sehr gute Heilungserfolge.

⚡ Nerven

Nervenkompressions-syndrome

Beim Karpaltunnelsyndrom wird der Medianus-Nerv im Handgelenk eingeengt – typische Symptome sind nächtliches Kribbeln, Taubheitsgefühle in Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie Kraftverlust. Das Ulnaris-Syndrom betrifft den Ring- und Kleinfinger.

Konservative Behandlung mit Schienen, Physiotherapie und gezielten Injektionen ist oft erfolgreich. Eine präzise Diagnose mittels Nervenleitgeschwindigkeit ermöglicht die optimale Therapieentscheidung.

Achtung Schulterschmerzen

Wann sofort zum Arzt Redflags bei Schulter- und Armschmerzen

Bei diesen Warnsignalen ist eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig. Rufen Sie uns an: +43 (0) 1 226 98 98 – oder fahren Sie direkt in eine Notaufnahme.

Behandlung von Schulterschmerzen

Unser ganzheitliches
Therapiekonzept

Wir finden genau die Behandlung für Ihre Schmerzen, die Ihnen am besten hilft.

Dr. Gründler verfolgt einen multimodalen Ansatz, bei dem stets zuerst schonende, nicht-operative Behandlungen im Vordergrund stehen. Erst wenn konservative Methoden keine ausreichende Besserung bringen, wird eine operative Therapie erwogen. 

🏃

Physiotherapie & Heilgymnastik

Gezielte Übungen verbessern die Beweglichkeit der Schulter und lösen Verspannungen. Besonders nach Verletzungen oder Operationen ist Physiotherapie essenziell für den Heilungsprozess.

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Manuelle Therapie & Osteopathie

Sanfte Mobilisationstechniken lösen Blockaden und verbessern die Beweglichkeit. Besonders wirksam bei Schultersteife, Frozen Shoulder und Fehlhaltungen.

🪡

Akupunktur

Akupunktur wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd – besonders effektiv bei Sehnenreizungen und chronischen Schulterbeschwerden ohne Nebenwirkungen.

🔊

Stoßwellentherapie

Durch mechanische Impulse werden Verkalkungen in der Schulter abgebaut und Entzündungen reduziert. Besonders effektiv bei Kalkschulter und chronischen Sehnenproblemen.

💉

Injektionstherapie

Gezielte Injektionen mit Kortison oder Hyaluronsäure hemmen Entzündungen und verbessern die Beweglichkeit rasch. Ideal bei akuten Schmerzen und Arthrose im Schultergelenk.

🧩

Multimodale Schmerztherapie

Bei chronischen Schulterschmerzen kombiniert Dr. Gründler Physiotherapie, Medikamente und psychologische Begleitung für eine langfristige Schmerzreduktion.

Ihr individueller Behandlungsplan

Jeder Patient ist einzigartig. Gemeinsam mit Dr. Gründler erarbeiten wir den für Sie optimalen Therapieansatz – ganzheitlich und nachhaltig.

Das Praxis-Journal für Arm- und Schulterschmerzen

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FAQ´s

Häufige Fragen bei Schulter- und Armschmerzen

Falls die gesuchte Frage oder Antwort nicht dabei war, zögern Sie bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihr Anliegen zu klären.

Schreiben Sie uns: kontakt@zfm.wien oder

Ellenbogen

Die häufigsten Ursachen sind Überlastungen und wiederholte Bewegungen, die Sehnen, Schleimbeutel oder Nerven reizen. Daneben kommen auch Verletzungen, freie Gelenkkörper, Arthrose oder eine Nervenenge am Ellenbogen infrage.

Ein Tennisarm verursacht typischerweise Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. Häufig treten die Beschwerden beim Greifen, Heben, Aufschrauben oder beim Strecken von Handgelenk und Unterarm auf.

Beim Tennisarm schmerzt meist die Außenseite des Ellenbogens, beim Golferellenbogen eher die Innenseite. Beide Beschwerden entstehen häufig durch Überlastung der Unterarmmuskulatur und ihrer Sehnenansätze.

Ja. Nicht nur Sport, sondern auch monotone Belastungen im Alltag oder Beruf können Ellenbogenbeschwerden auslösen, zum Beispiel viel Mausarbeit, handwerkliche Tätigkeiten, häufiges Heben oder wiederholtes Drehen und Greifen.

Die häufigsten Ursachen sind Überlastungen und wiederholte Bewegungen, die Sehnen, Schleimbeutel oder Nerven reizen. Daneben kommen auch Verletzungen, freie Gelenkkörper, Arthrose oder eine Nervenenge am Ellenbogen infrage.

Ein Tennisarm verursacht typischerweise Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. Häufig treten die Beschwerden beim Greifen, Heben, Aufschrauben oder beim Strecken von Handgelenk und Unterarm auf.

Beim Tennisarm schmerzt meist die Außenseite des Ellenbogens, beim Golferellenbogen eher die Innenseite. Beide Beschwerden entstehen häufig durch Überlastung der Unterarmmuskulatur und ihrer Sehnenansätze.

Ja. Nicht nur Sport, sondern auch monotone Belastungen im Alltag oder Beruf können Ellenbogenbeschwerden auslösen, zum Beispiel viel Mausarbeit, handwerkliche Tätigkeiten, häufiges Heben oder wiederholtes Drehen und Greifen.

Sinnvoll sind zunächst Schonung im Sinne einer Belastungsreduktion, das Vermeiden schmerzauslösender Bewegungen und je nach Situation Kühlung. Bei anhaltenden Beschwerden ist eine orthopädische Abklärung wichtig, damit die Ursache gezielt behandelt wird.

Bei akuten Schmerzen, Schwellung oder nach einer frischen Reizung ist Kühlen oft angenehmer. Wärme wird eher bei verspannten Strukturen oder im späteren Verlauf als wohltuend empfunden, wenn keine deutliche Schwellung oder Überwärmung besteht.

Sie sollten ärztlich abklären lassen, wenn die Schmerzen stark sind, nach einem Unfall auftreten, länger bestehen oder mit Schwellung, Rötung, Überwärmung, Taubheit oder deutlicher Bewegungseinschränkung einhergehen. Das gilt besonders dann, wenn der Alltag oder die Handfunktion bereits beeinträchtigt sind.

Diese Beschwerden dauern oft nicht nur wenige Tage, sondern eher Wochen bis Monate. Frühzeitige Entlastung, gezielte Übungen und eine passende Behandlung können helfen, eine Chronifizierung zu vermeiden.

Solche Beschwerden sprechen häufig für eine Reizung oder Einengung des Ulnarisnervs am Ellenbogen, also ein Sulcus-ulnaris- bzw. Kubitaltunnelsyndrom. Typisch sind Kribbeln, Taubheit und in fortgeschrittenen Fällen auch Kraftverlust in der Hand.

Dabei entzündet sich der Schleimbeutel an der Ellenbogenspitze. Typisch sind eine sichtbare Schwellung, Druckschmerz und manchmal Überwärmung; Auslöser sind oft ständiges Aufstützen, Überlastung oder seltener eine Infektion.

Ein freier Gelenkkörper ist ein kleines Knorpel- oder Knochenfragment im Gelenk. Er kann zu plötzlich einschießenden Schmerzen, Blockaden und einer eingeschränkten Beweglichkeit führen, weil er sich im Gelenkspalt verklemmt.

Ja, auch der Ellenbogen kann von Arthrose betroffen sein, auch wenn das seltener ist als bei Knie oder Hüfte. Beschwerden sind vor allem Schmerzen, Steifigkeit und eine nachlassende Beweglichkeit, oft nach früheren Verletzungen, Fehlstellungen oder langjähriger Überlastung.

Nein. Häufig liefern bereits Anamnese und Untersuchung wichtige Hinweise auf die Ursache. Bildgebung wird ergänzend eingesetzt, zum Beispiel Röntgen bei knöchernen Problemen oder freien Gelenkkörpern, Ultraschall bei Schleimbeutelentzündung und MRT bei unklaren Weichteil- oder Gelenkbefunden.

Eine Operation kommt meist dann infrage, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen oder wenn ein klarer struktureller Befund vorliegt, etwa ein freier Gelenkkörper, eine anhaltende Nervenenge oder therapieresistente Beschwerden. Welche Methode sinnvoll ist, hängt immer von der genauen Diagnose ab.

Dabei rutscht bei kleinen Kindern nach einem ruckartigen Zug am Arm das Radiusköpfchen teilweise aus seiner normalen Position. Typisch ist, dass das Kind den Arm plötzlich nicht mehr benutzen möchte und ihn ruhig hält; die Reposition gelingt durch erfahrene Ärzt*innen oft rasch.

Schulter & Arm

Häufige Ursachen sind Reizungen oder Risse der Rotatorenmanschette, ein Engpasssyndrom der Schulter, Schleimbeutelentzündungen, Kalkablagerungen, eine Frozen Shoulder, Arthrose oder eine Schulterluxation nach einer Verletzung. Die Schulter-Seite von Dr. Gründler deckt genau diese typischen Beschwerdebilder ab.

Typisch sind Schmerzen beim Anheben des Arms, vor allem seitlich oder über Kopf, oft mit Ausstrahlung in den Oberarm. Mit zunehmender Reizung kann die Schulter auch in Ruhe schmerzen und im Alltag bei Bewegungen wie Anziehen, Heben oder Greifen nach oben deutlich stören.

Eine Frozen Shoulder ist eine schmerzhafte Einsteifung der Schulter durch Veränderungen an der Gelenkkapsel. Typisch sind anhaltende Schmerzen, oft nachts, und eine zunehmende Bewegungseinschränkung, sodass Alltagsbewegungen wie Haare kämmen oder den Arm nach hinten führen immer schwieriger werden.

Ein Rotatorenmanschettenriss macht sich häufig durch Schmerzen beim Heben und Drehen des Arms, Kraftverlust und oft auch Nachtschmerzen bemerkbar. Viele Betroffene berichten außerdem, dass alltägliche Bewegungen wie Jacke anziehen, etwas aus dem Regal holen oder Haare kämmen plötzlich deutlich schwerer fallen.

Bei einer Kalkschulter lagern sich Kalkdepots in Sehnen der Rotatorenmanschette ab. Das kann zu sehr starken, teils stechenden oder pochenden Schmerzen führen, besonders nachts in Ruhe oder bei Bewegung; wenn Kalk in den Schleimbeutel austritt, kann eine massive Entzündung mit deutlicher Bewegungseinschränkung entstehen.

Eine Schleimbeutelentzündung ist eine schmerzhafte Reizung eines Schleimbeutels, häufig unter dem Schulterdach. Typisch sind dumpfe oder ziehende Schmerzen, Druckempfindlichkeit, teils Überwärmung oder Schwellung und mehr Beschwerden bei Bewegung oder beim Liegen auf der betroffenen Seite.

Schulterarthrose zeigt sich oft durch Schmerzen in Ruhe, besonders nachts, dazu Steifigkeit und eine nachlassende Beweglichkeit. Auf der Seite wird zusätzlich beschrieben, dass entzündliche Reizzustände und knöcherne Anbauten auch stechende Schmerzen verursachen können.

Eine orthopädische Abklärung ist sinnvoll, wenn die Schmerzen stark sind, nach einer Verletzung begonnen haben, die Schulter deutlich steif wird oder wenn Sie den Arm kaum noch bewegen können. Auch anhaltende Beschwerden über mehr als etwa zwei Wochen, Schwellung, Formveränderung, Taubheit oder ein heißes bzw. kaltes Armgefühl sollten ärztlich untersucht werden.

Nein. Oft liefern bereits Untersuchung, Beweglichkeitstests und je nach Verdacht Röntgen oder Ultraschall wichtige Hinweise. Ein MRT ist besonders dann hilfreich, wenn Sehnen, Labrum oder andere Weichteilstrukturen wie die Rotatorenmanschette genauer beurteilt werden sollen.

Die Behandlung hängt von der Ursache ab. Häufig helfen zunächst gezielte Physiotherapie, Übungen, entzündungshemmende Medikamente oder Infiltrationen; bei strukturellen Schäden wie einem relevanten Sehnenriss, wiederholter Luxation oder fortgeschrittener Arthrose kommen auch arthroskopische Eingriffe oder ein Gelenkersatz infrage.

Eine Entzündung in der Schulter wird oft als dumpfer, ziehender oder pochender Schmerz beschrieben. Häufig kommen Druckempfindlichkeit, Überwärmung, Schwellung, mehr Schmerzen bei Bewegung und teils auch Nachtschmerzen hinzu; bei einer entzündeten Schleimbeutelregion kann die Schulter außerdem steif und gereizt wirken.

Ja, das ist möglich. Beschwerden der Gallenblase, vor allem eine akute Cholezystitis oder Gallenkoliken, können Schmerzen in den rechten Oberbauch verursachen, die in die rechte Schulter oder zum Schulterblatt ausstrahlen. Typisch ist dann aber meist zusätzlich Bauchschmerz im rechten Oberbauch und nicht nur isolierter Schulterschmerz.

Zunächst sollte das Kind die Schulter schonen und belastende Bewegungen vermeiden. Nach einer leichten Verletzung helfen oft Ruhe, vorübergehende Aktivitätsreduktion und altersgerecht eingesetzte Schmerzmittel nach ärztlicher oder pharmazeutischer Empfehlung; wenn die Schulter rot, heiß, stark geschwollen, sehr schmerzhaft ist oder das Kind den Arm kaum bewegen kann, sollte es rasch ärztlich untersucht werden.

Am schnellsten helfen oft Schonung, das Vermeiden schmerzauslösender Bewegungen, Kühlung oder Wärme je nach Situation sowie passende Schmerzmittel. Bei stärkeren oder länger anhaltenden Beschwerden können ärztlich verordnete Maßnahmen wie Infiltrationen oder gezielte Physiotherapie zusätzlich rasch Erleichterung bringen.

Ja. Rheumatoide Arthritis kann auch die Schulter betreffen und dort Schmerzen, Schwellung, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen verursachen. Auch die allgemeine Schulter-Schmerzübersicht des NHS nennt Rheuma beziehungsweise rheumatoide Arthritis als mögliche Ursache bei länger anhaltender Schultersteife und -schmerzen.

Je nach Ursache kommen Übungen, Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente, Injektionen und bei bestimmten strukturellen Schäden auch operative Verfahren infrage. Viele häufige Schulterprobleme bessern sich zunächst mit konsequenter konservativer Therapie.

Oft durch eine Kombination aus regelmäßiger, sanfter Bewegung, einem passenden Übungsprogramm, dem Vermeiden schmerzauslösender Überkopfarbeit und kurzfristiger Schmerzbehandlung. Wenn Sie den Arm kaum heben können, die Schmerzen nachts stark sind oder die Beschwerden nach einigen Wochen nicht besser werden, sollte die Schulter untersucht werden

Häufig stecken langes Sitzen, Bildschirmarbeit, einseitige Belastung, Stress, Muskelüberlastung oder Nackenprobleme dahinter. Auch Reizungen von Nerven aus der Halswirbelsäule können Schmerzen oder Spannungsgefühle bis in Schulter und Arm auslösen.

Beidseitige Beschwerden sprechen eher für Haltungsprobleme, muskuläre Überlastung, Nackenprobleme oder entzündlich-degenerative Ursachen wie Arthritis als für eine isolierte Schulterverletzung. Treten die Schmerzen zusammen mit Brustdruck, Atemnot, Übelkeit oder Schweißausbruch auf, muss auch an eine Herzursache gedacht werden.

Meist helfen zunächst relative Schonung statt kompletter Ruhigstellung, sanfte Bewegungen, gezielte Übungen, Wärme oder Kälte und bei Bedarf Schmerzmittel. Halten die Beschwerden an, nehmen sie zu oder kamen sie nach einer Verletzung, sollte eine orthopädische Abklärung folgen.

Damit ist Nervenschmerz gemeint. Häufig entsteht er, wenn ein Nerv im Halswirbelsäulenbereich gereizt oder eingeengt ist; typisch sind dann Schmerzen, Kribbeln, Taubheit oder Schwäche im Arm oder in der Hand.

Hilfreich sind meist Bewegung innerhalb der Schmerzgrenze, ein Übungsprogramm, Entlastung von auslösenden Tätigkeiten, Haltungskorrektur und Schmerzmittel, damit die Schulter nicht weiter einsteift. Die passende Behandlung hängt aber davon ab, ob eher Muskeln, Sehnen, Gelenke oder Nerven betroffen sind.

Das Schulter-Arm-Syndrom wird meist konservativ behandelt: mit Aktivitätsanpassung, gezielten Übungen, Haltungsschulung, Schmerztherapie und je nach Ursache Physiotherapie. Wenn die Beschwerden aus dem Nacken kommen, steht zusätzlich die Behandlung der Halswirbelsäule und der gereizten Nervenstrukturen im Fokus.

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